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Aargau fördert Biobranche
Als erster Deutschschweizer Kanton fördert der Aargau die Biobranche mithilfe eines Aktionsplans. 

Der „Bio-Aktionsplan Aargau 2021“ fördert das Wachstum der gesamten Aargauer Biobranche in regionalen, nationalen und internationalen Märkten. Der Kanton Aargau gilt in der Deutschschweiz als Vorreiter mit einem solchen Aktionsplan.

Die Ziele des Aktionsplans sollen gemäss dem Motto "vom Aargau – für den Aargau – für die Schweiz" mit diversen Projekten erreicht werden. Diese umfassen unter anderem eine Steigerung der biologisch bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen um 30 Prozent, vorzugsweise in der Ackerbauzone. Mehr Verarbeitung auf den Höfen und in lebensmittelverarbeitenden KMU’s und die Entwicklung neuer Marktkonzepte sind weitere Ziele. 

Verantwortlich für die Umsetzung des Aktionsplanes sind das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg in Gränichen und das FiBL in Frick. 

In der Schweiz bestehen laut FiBL noch Absatzpotenziale beispielsweise für Ackerbauprodukte, Obst, Beeren und im Gemüsebau. Produzenten, Verarbeiter und der Handel sollen davon profitieren. 

Der „Bio-Aktionsplan Aargau 2021“ wurde mit interessierten Akteuren aus der Biobranche Aargau und in Zusammenarbeit mit den Fachstellen des Kantons Aargau erarbeitet. Finanziell unterstützt wurden die Vorarbeiten, die im Rahmen des europäischen Projektes SME-Organics erfolgten, durch das Staatsekretariat SECO in Bern. Die Koordination erfolgte durch das FiBL. 

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